Kollaborativer Newsfeed: „Gemeinsam Prozesse Verfolgen“

Da die Stadt zu wenig Ressourcen hat, um Entwicklungsprozesse zu dokumentieren, können Bürger:innen gemeinsam Anhaltspunkte für Prozessfortschritt sammeln.

Beispiel Prozess „KiTa im Hub27“: Anwohner:innen/ HublandTreff-Teilnehmende/ Stadtmitarbeitende, die sich aktiv zur geplanten Kita schlau gemacht haben (z.B. Anruf bei der Stadt), können die Informationen  mit einem „digitalen Stift“ notieren. Andere Anwohner:innen können sich so über den aktuellen Stand informieren, sich ebenfalls einbringen und miteinander vernetzen, um z.B. weitere Aktionen zu planen. Nachbar:innen sowie Verantwortliche der Stadt können Prozess vor Ort oder online verfolgen.

 

Konzeptentwicklung und Bau des ersten Prototyps

In den letzten zwei Monaten haben wir erste Konzepte auf Papier entwickelt. Nachdem wir das erste Konzept mit einer engagierten Bürgerin und einem Stadtmitarbeiter besprochen haben, wurden mit zwei weiteren Bürgerinnen zwei alternative Visionen gezeichnet und das bestehende Konzept weiterentwickelt. Die drei Varianten unterscheiden sich in ihrem digitalen Grad und durch unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten. Während im ersten (analogen) Konzept die Informationen mittels eines „digitalen Stifts“ auf ein Blatt notiert werden, ist der Kern der anderen beiden Konzepte ein digitales Board, welches die Informationen anzeigt. Dabei können Bürger:innen in der zweiten Variante mittels Toucheingabe oder SMS Informationen auf dem Board hinterlassen. Im dritten Konzept können neue Informationen als Forumsbeitrag über eine Website an das Board geschrieben werden. Das Board dient hier lediglich als Anzeige dieser Informationen „am Ort des Geschehens“.

Die resultierenden drei Varianten wurden anschließend erneut mit einer Bürgerin besprochen und die Vor- und Nachteile jedes Konzepts mittels der Schlüsselerkenntnisse gesammelt und abgewogen. Anknüpfend daran haben wir zu Testzwecken aus dem analogen Konzept einen ersten Prototyp aus Pappe gebaut, da dieses viel Zuspruch erhalten hat und am einfachsten umzusetzen war. Außerdem kann so getestet werden, inwiefern dieses Konzept in der Praxis anwendbar und sinnig ist. 

Nun ist es an der Zeit gewesen, dass Sie den Prototyp austesten! Dazu haben wir am Hubland einen kleinen Stand aufgebaut und Passanten das Pappgestell auf Herz und Nieren überprüfen lassen und uns Feedback bezüglich der Idee und Umsetzung eingeholt. Das eingeholte Feedback wurde anschließend via Zoom mit diversen Bewohner:innen des Hublands ausgewertet und die bisherige Idee, auf dem der erste Prototyp basiert, weitergedacht. Dabei wurden die aufgekommenen Kritikpunkte der Tester:innen berücksichtigt. Alle Ergebnisse dieser Auswertungstreffen wurden auf dem nachstehenden Miro-Board festgehalten. 

Um das Board sehen zu können, klicken Sie in der untenstehenden Box auf „See the board“ . Mit dem Mausrad können Sie im Board hinein- und herauszoomen. Alternativ können Sie das Board hier ansehen.

Wenn Sie uns Rückmeldung zu diesen Ideen geben oder aktiv beim Basteln und Testen des Prototyps dabei sein wollen (keine technischen Vorkenntnisse nötig!), kontaktieren Sie Franzisca Maas.

Lassen Sie uns außerdem in den Kommentaren gerne wissen, welche Konzeptvariante Ihr Favorit ist und welche Vor- und Nachteile Sie generell und in den einzelnen Varianten sehen!

Email: franzisca.maas@uni-wuerzburg.de
Telefon: 0931 3185370 

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